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5 Fragen an IAA-Besucherin Berit Eitel

Während der Eröffnungstage war Berit Eitel auf der IAA Pkw 2017. Hier berichtet die Karlsruherin über ihre Erlebnisse und warum sie nächste Woche erneut nach Frankfurt fahren will.

Was war der Anlass für Sie die IAA 2017 zu besuchen?

Ehrlich gesagt hatte ich die IAA Pkw gar nicht in meinem Kalender fett angekreuzt. Freunde von mir, die für einige Aussteller der IAA im Bereich Messebau und Technik arbeiten, haben mir von dem Programm vorgeschwärmt. Dann bin ich spontan angereist. Außerdem interessieren mich, auch aus beruflichen Gründen, nachhaltige Antriebe und Kraftstoffe. Und dazu haben die verschiedenen Hersteller und Zulieferer vor Ort einiges zu bieten.

Was waren Ihre persönlichen Highlights auf der IAA?

Auf jeden Fall die Eröffnungsshow von Mercedes-Benz in der Festhalle. Die Choreografie der Licht- und Toneffekten war beeindruckend. Vor allem als nach der Ankündigung von Dieter Zetsche das Mercedes-AMG Project One mit knalligem Sound auf die Bühne rollte. Und dann steigt auch noch Lewis Hamilton aus dem Fahrzeug – für mich als Formel 1-Fan natürlich ein „Wow-Effekt“. Ein weiteres Highlight, dafür wesentlich bodenständiger und alltagstauglicher, waren der BMW Mini Electric in Halle 11 und die elektrifizierte Smart-Flotte im Vorbereich der Festhalle.

 

Welcher Stand ist Ihr Favorit?

Ich war jahrelang in der Veranstaltungstechnik für Musikertourneen tätig und kann nur sagen: Das, was Mercedes-Benz und BMW in Halle 11 auf die Beine gestellt haben, ist schon hohe Kunst. Ich kenne beispielsweise die Festhallte im „leeren Zustand“, nun empfängt den IAA-Besucher eine dreistöckige, atemraubende Kathedrale.

Was haben Sie nicht geschafft, sich anzuschauen?

Eine Mitfahrt im Geländeparcours auf dem Freigelände 10 will ich unbedingt noch nachholen. Und dann habe ich einfach aus Zeitgründen nicht mehr die Halle 8 besuchen können, wo Hersteller wie Opel, Hyundai, Toyota, Renault oder Citroen vertreten sind. Deshalb komme ich zur zweiten IAA-Woche nochmal nach Frankfurt.

Was wollten Sie die Automobilindustrie schon immer mal zur Zukunft der Mobilität fragen?

Gar nicht so leicht, denn da fallen mir so einige Fragen ein. Bei der Herstellung von Fahrzeugen werden unheimlich viele Ressourcen verbraucht. Was tut die Branche künftig für einen noch schonungsvolleren Umgang mit unserer Umwelt? Welche Recyclingstrategien verfolgen die Autobauer dabei? Vielleicht finde ich ja bei meinem zweiten Rundgang auf der IAA schon erste Antworten darauf.  

Berit hat einen lesenswerten Erfahrungsbericht über ihren IAA-Besuch auf ihrem Blog veröffentlicht: http://queenbeesworld.com/iaa-internationale-automobil-ausstellung-2017/